Wasserfall und Wasserspritzer

Am morgen bin ich schon früh wach, weil ich unbedingt noch zum Wasserfall im Dschungel von St. Vincent will. Während der Rest der Truppe auf Jezebel bleibt und Berni und Beat ausklarieren, fahre ich mit Mischa an Land. Wir machen uns alleine auf den Weg zu den Dark View Falls. Vorbei an der Schule geht es in Flip Flops durch den Regenwald und über eine kleine Bambus-Hängebrücke zum Wasserfall. Er ist ca. 35 Meter hoch und ausser 3 Einheimischen haben wir den Wasserfall für uns alleine. Wir haben nicht wirklich viel Zeit, da wir heute 6- 7 Stunden weiter bis St. Lucia segeln.

Ich bin fast ein bisschen wehmütig, die wunderschöne Insel St. Vincent zu verlassen. Ich komme bestimmt wieder :)

 

Zurück auf Jezebel, sind alle bereit zur Weiterfahrt. Fliegende Fische und leuchtende Regenbogen begleiten uns auf dem Weg. Bei voller Fahrt unter Deck auf die Toilette zu gehen ist auch nach fast zwei Wochen auf der Yacht ein kleines Kunststück und ich bin froh wenn ich wieder auf dem Deck angekommen bin. Ups, ich habe die Luke nicht richtig geschlossen in unserer Koje. Sorry Schatz :) ich hoffe auf gutes Wetter beim nächsten Stop, damit unsere Matraze wieder einigermassen trocknen kann.

Die Umrisse von St. Lucia sind schon zu sehen. Eigentlich war unser Plan nochmals in Soufriere bei den Pitons zu ankern, da die Bucht aber in Regen gehüllt ist, entscheiden wir uns kurzfristig weiter nach Marigot Bay zu segeln.

Etwa ein Drittel des Korallenriffs um die Insel St. Lucia steht seit 1990 unter absolutem Schutz. In Marigot Bay angekommen begrüsst uns wiedermal ein Regenbogen. Wir staunen über die luxuriösen Privatyachten die am Hafen stehen, die eine hat einen eigenen Helikopter, andere sind ausgestattet mit Jetskis. Die Insel lebt hauptsächlich vom Tourismus und dem Bananenexport. Restaurants sind hier im Verhältnis zu St. Vincent und Mayreau eher teuer.

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Kommentare: 1
  • #1

    Alex (Montag, 12 März 2018 18:09)

    Sieht echt verlockend aus. Schöner Bericht :)