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Kleine Kykladen

 

Heute empfangen wir in Paros 2 neue Crew Mitglieder : Vlatka und Sabine. Wir segeln von Anti Paros auf die doch recht nahe liegende Schwesterinsel Paros. Im schmalen Kanal der beiden Inseln müssen wir aufpassen, damit wir nicht auf eine Untiefe auflaufen, was selbst den erfahrenen Fähren-Skippern schon passiert ist.

 

Im Hafen Paroikias auf Paros finden wir noch einen der letzten Plätze. Wir putzen unser Boot, füllen Wasser nach und empfangen unsere 2 neuen Crewmitglieder. Als kleines Begrüssungsgeschenk gehe ich mit ihnen gleich Einkaufen und wir bringen die ganzen Lebensmittel per Dinghi zu unserem Boot. Nachdem alles verstaut ist legen wir ab und fahren unter Motor Richtung Süden.

Unterwegs zu unserer Ziel-Anker-Bucht Livadi bei der Insel Schoinousa legen wir noch einen kurzen Badestopp im Nordöstlichen Beach von Glaropounta ein. Da wir heute eine eher längere Strecke vor uns haben, segeln wir Amwind Richtung „kleine Kykladen“.

 

 

 

Die Inselgruppe südöstlich von Náxos besteht aus vier bewohnten und einer Handvoll unbewohnter Minieilande. „Erimonísia“, wie sie gelegentlich genannt werden, heißt übersetzt die „verlassenen“ bzw. „einsamen“ oder „unbewohnten“ Inseln.

 

Nach unserem erfolgreichen Ankermanöver fahren Philippos und ich mit dem Dinghi zum Strand. Vom Schiff aus entdeckten wir ein altes Amphi-Theater, und wir wollen dieses genauer unter die Lupe nehmen. Bei unserer Erkundungstour finden wir ausser dem ein riesen grosses Haus, besser gesagt einen ganzen Komplex.  Bei genauerem hinsehen fällt uns  eine offene Türe ins Auge und wir wagen vorsichtig einen scheuen Blick hinein. Als uns bewusst wird, dass das ganze Anwesen unbewohnt ist, treten wir ein. Staunend und voller Entdeckungsdrang durchforsten wir alle Winkel und Ecken. Dies wäre für eine Kommune der perfekte Ort.

 

 

 

Zurück auf dem Schiff komme ich Spagetti Tono (wieder mal ;-) und wir testen unsere auf Siknos gekauften Weine gründlich durch.