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Wavy Day

Nach einer relativ unruhigen Nacht an der Boje, glücklicherweise konnten wir das „Quietschen“ der Vorleine mittels unterlegter Tücher bei der Klampe etwas dämmen, verlassen wir Koufonisi.

 

 

Heute möchten wir auf die Nördlich gelegene Insel Mikonos segeln. Der Wind zeigt sich mit 20-25 Knoten von seiner besten Seite, und wir können auch sogleich mit Segeln beginnen. Nach 5  Schlägen hinauf an der Ostküste von Naxos erreichen wir das Nordkap. Da der Wind aus Nordwest kommt, ändern wir unsere Pläne mit Mikonos und segeln über die Nordwest Flanke zum Haubthafen auf Naxos.

Im Vergleich zu den anderen Kykladen wirkt das riesige Náxos fast wie ein Kontinent. Keine andere Insel besitzt diese Vielfalt der Landschaften: fruchtbare Uferebenen, steile, fast alpenähnliche Bergmassive, silbrig grüne Olivenhaine, kilometerlange weißsandige  Strände. Die ganze Schönheit von Náxos lernt man erst kennen, wenn man sich auf die Reise macht: quer durch die Insel zur Ostküste, in den Norden nach Apóllonas, in den dünn besiedelten Süden.

 

 

 

Im Hafen  von Naxos finden wir zunächst keinen Platz zum liegen. Dank eines aufmerksamen Fischers bietet er uns seinen Liegeplatz an gegen eine kleine Gebühr von 15.- Euro, und wir schlagen dankend zu. Da unser Dinghi am Vorabend mit dem Getriebe ein Problem hatte, erkunden wir uns sofort vor Ort über eine Reparatur und geniessen den Sonnenuntergang auf dem Hügel des Apollo-Tors.